Lüge 2
DIE TOURISMUS-LÜGE MIT DEN
ANGEBLICHEN VISA-PROBLEMEN
(wie Manipulation
funktioniert)
Es gibt in der Praxis für zahlungskräftige Feriengäste aus aller Welt keine
Hindernisse der Visumserteilung,
die jemanden davon abhalten können, bei uns
Ferien zu machen.
Die Behauptung von Schäden für Hotellerie und Tourismus bei einem Schengen-NEIN
ist frei erfunden.
Die Abstimmungsmanager orteten im Sommer 2004 in den eher
konservativen
Bergregionen ein grosses Potential von NEIN-Stimmen.
Berggebiete sind
Tourismusgebiete mit vielen Arbeitsplätzen für Einheimische. Denen galt es nun,
Angst zu machen
vor wegbleibenden Feriengästen als Folge einer Ablehnung der
Grenzöffnung.
Also wurden die Vertreter des Hotelierverbandes und des Tourismus in den
geheimen Schlachtplan des Integrationsbüros
für die EU in die Inszenierung
aufgenommen (Siehe vertrauliches Strategiepapier von Frau Calmy-Rey in diesem
Kapitel!).
Wir unterstellen den nun in die
Abstimmungsschlacht geschickten Hoteliers nicht einmal, dass sie wider besseres
Wissen die Falschmeldung verbreiteten, man hat ihnen die Wahrheit einfach
verschwiegen.
Bereits heute hat der Bundesrat für 7 Länder bestimmt, dass Staatsangehörige
dieser Länder mit einem Schengen-Visum
auch in die Schweiz einreisen können:
Bahrain
Katar
Kuweit
Oman
Saudiarabien
Vereinigte Arabische Emirate
Thailand
Im Verzeichnis des Bundesamtes für Migration haben diese Staaten den Status, der
in der Liste der Staaten mit dem
Code 13 gekennzeichnet sind. Offen nachzulesen
auf der Homepage des Bundesamtes:
www.weisungen.bfm.admin.ch/einreise/visumvorschriften_d.asp
Alle Staatsangehörigen der Staaten
mit dem Code 13 dürfen mit einem Schengen-Visum auch für 3 Monate in
die Schweiz
einreisen. Ohne jede Behinderung. Wenn es für die Schweizer
Tourismuswirtschaft wichtig ist, auch für
weitere Staaten das Schengen-Visum zu
anerkennen, kann das Bundesamt für Migration problemlos die Liste der
Staaten
mit Code 13 um ein paar Länder erweitern. Ein kleiner Verwaltungsakt, von dem
kaum jemand Notiz nimmt.
Oder wussten Sie bisher etwas von Code 13?
Dafür müssten bei einem JA zu
Schengen in Zukunft viele Touristen ein Schengen-Visum beantragen, die bisher
visumsfrei in der Schweiz Ferien machen konnten. Es gibt nämlich Länder,
deren Staatsbürger für die EU ein Visum
brauchen, für die Schweiz aber nicht.
Bekanntes Beispiel sind etwa die Feriengäste der vermögenden südafrikanischen
Oberschicht. Sie brauchen heute für ihre Ferien in der Schweiz kein Visum, und
bevorzugen darum unser Land als Ferienort.
Wenn sich
die Schweiz der Schengen-Gesetzgebung unterwirft, müssen die
reichen
Südafrikaner plötzlich ein Visum beantragen. Damit können Sie dann
auch in
Kitzbühel oder Bad Gastein Ferien machen...
Die Behauptung, ohne Schengen-Beitritt entstünden dem Tourismus Einbussen,
ist
unwahre Propaganda, um die tourismusabhängigen Berggebiete für einen
Schengen-Beitritt weich zu klopfen.
Die Schweiz kann nach den Bedürfnissen der Tourismusgebiete problemlos für
weitere Länder das Schengen-Visum als
Touristen-Visum anerkennen. Sie kann die
Liste dieser Länder erweitern, ohne in Brüssel fragen zu müssen.
Es gibt für die Tourismus-Regionen keinen Grund, für Schengen zu stimmen.
Quelle: aus
www.polizei-gegen-schengen.ch
